Südostasien bekommt die Kältewelle deutlich zu spüren

Bangkok. Die Temperaturen sind in den letzten Tagen aufgrund der immer noch anhaltenden Kältewelle weiter stark gesunken und haben das Thermometer in Bangkok auf 17 ° Celsius fallen lassen. Aber auch in Kuala Lumpur und in Singapur sind die Temperaturen auf nur noch 22 °. In Kambodscha, Vietnam, Indonesien und auf den Philippinen wurde ebenfalls zunehmende Kälte gemeldet, in einigen Teilen Myanmars wurden sogar schon Eisplatten gefunden, melden die Medien.

Das Wetter ist so kalt geworden, dass der malaysische Premierminister Datuk Seri Najib Tun Razak am Freitag den 12. Januar in einem Kommentar auf Twitter schrieb: „”Wow, das Wetter in Malaysia ist heute wirklich sehr kalt, genau wie in Jeddah”!

Premierminister Datuk Seri Najib war gerade von einer Reise nach Saudi-Arabien zurückgekommen. Die malaysische Meteorologische Abteilung schrieb die Kältewelle dem Nordost-Monsun zu. Allerdings erwarten die Meteorologen dort nicht, dass die Temperaturen noch weiter absinken werden.

Die Meteorologische Abteilung prognostiziert, dass der Regen in Kuala Lumpur bis Sonntag andauern wird. Seit dem letzten Monat herrscht in Thailand ein Kälteeinbruch. Nebel bedeckt seine nördlichen Regionen und in den Bergen hat sich stellenweise auch schon Frost gebildet.

In Hanoi, der vietnamesischen Hauptstadt, fiel die Temperatur sogar auf nur noch 8 ° Celsius. Dass sind bisher die niedrigsten Temperaturen im Winter für diese Stadt.

Obwohl Kambodscha auch vom kalten Wetter in dieser Woche betroffen war, war es nicht so schlimm wie im letzten Monat. Im Dezember hatte der Temperatureinbruch für einen Pullover Einkaufsrausch gesorgt. Das kuriose waren allerdings Babyelefanten, für die extra handgestrickte Mäntel angefertigt wurden, damit sie die ungewohnte Kälte überstehen.

Auch auf den Philippinen herrschte allgemein kälteres Wetter, ein Ergebnis der Wetterdynamik von El Nino – La Nina und der arktischen Luft, die als Polarwirbel bezeichnet wird.

“Wir haben eine kalte Explosion in den pazifischen und atlantischen Regionen gesehen”, sagte Nikkos Penaranda, der Prognostiker des lokalen Wetterbüros,. Die niedrigste Temperatur, die kürzlich aufgezeichnet wurde, betrug am 1. Januar in der nördlichen Stadt Baguio nur noch 12,2 ° Celsius.

Die indonesische Agentur für Meteorologie, Klimatologie und Geophysik gab bekannt, dass sie in den zu Singapur nächstgelegenen indonesischen Provinzen Riau und Nusa Tenggara Timur, östlich der Hauptinsel Bali, mäßig unter den üblichen Temperaturen lag. Am Freitag registrierten die beiden Standorte Temperaturen von 23 ° C bis 25 ° C.

In alle anderen Provinzen herrschen relativ normale Temperaturen, sagte die Wetterprognose Risda Novikarani gegenüber der The Straits Times. Überall in Südasien befinden sich die nördlichen Teile Indiens ebenfalls in einer Kälteperiode. Allerdings sagen die meteorologischen Beamten, dies sei für diese Jahreszeit in der Reichweite der Wintermonate völlig normal.

“Die Temperaturen sind weiter gefallen und die Kältewelle ist im Januar stärker als im Dezember”, sagte Mahesh Palawat, Direktor des privaten Wettervorhersage Dienst Skymet. “Es ist ein normaler Winter”, fügte er hinzu.

Nach Angaben der indischen Wetterbehörde lagen die Temperaturen in den meisten Teilen Nordindiens in dieser Woche weiterhin zwischen 5 ° C und 10 ° C und würden dies auch bis Montag bleiben.

 

  • Quelle: The Nation
  • Quelle: Thailandtip

Thais wütend über die neue unsichtbare „ Intelligente Linie “ der Polizei

Bangkok. Die Polizei hat ein neues, unsichtbares Gerät im Einsatz, das als „ Intelligente Linie “ bezeichnet wird. Mit dem neuen Gerät, das offenbar bereits im Einsatz ist, will die Polizei den unbefugten Spurwechsel ( Fahren über eine durchgezogene Linie ) stoppen. Die meisten Verkehrsteilnehmer sind wütend über das neue Gerät und behaupten, dass es von der Polizei nur eingesetzt wird, um noch mehr Geld einzunehmen.

Das Gerät ist eine Videokamera mit einer speziellen Software, die den Bereich einer Straße überwacht, auf der die Fahrspuren durch eine durchgezogene Linie getrennt sind. Für die Verkehrsteilnehmer signalisiert diese durchgezogene Linie auf der Fahrbahn, dass sie hier die Fahrspur nicht wechseln dürfen.

Die sogenannte intelligente Linie ist, wie auf dem Foto bzw. in dem Video klar zu sehen ist, in zwei grüne Boxen ( Fahrspuren ) eingeteilt, die von der Software der Kamera ebenfalls durch eine rote Linie gekennzeichnet getrennt wird. Überfährt jetzt ein Fahrzeug diese nur für die Kamera sichtbare rote Line, erkennt die Software zunächst, ob es sich bei dem Fahrzeug um einen PKW oder um ein Motorrad handelt.

Außerdem wird die Geschwindigkeit erfasst, mit der das Fahrzeug in diesen beiden Boxen beim Überfahren der durchgezogenen Linie unterwegs ist. Die Aufnahmen werden abgespeichert und später erhalten die betroffenen Verkehrsteilnehmer ein „ freundliches Schreiben „ der Polizei mit der Aufforderung, innerhalb von sieben Tagen ein Bußgeld wegen überfahren einer durchgezogenen Linie in Höhe von 500 Baht zu bezahlen. Wenn der Fahrer des erwischten Fahrzeugs nicht innerhalb von sieben Tagen zahlt, kann die Strafe auf bis zu 1.500 Baht erhöht werden.

Ein Video dieser neuen unsichtbaren „ Intelligente Linie “ wurde auf Facebook zusammen mit einer Warnung veröffentlicht. In der Warnung wird klar, dass das Überschreiten der roten Linie mit einem Bußgeld von 500 Baht bestraft wird und zu einem Brief der Polizei führt, der ihnen automatisch an ihre Wohnanschrift gesendet wird.

Das Video der neuen Kamera sorgte bereits auf Facebook für zahlreiche wütende Kommentare der Thais. Viele von ihnen sagen, wenn die Polizei das Überfahren einer durchgezogenen Linie verhindern will, dann sollten sie dort einfach eine Barriere aufstellen. Dadurch könnte dann niemand mehr so einfach über diese Markierung fahren.

Andere Internet Nutzer sind dagegen der Meinung, dass die Beamten der Verkehrspolizei nur nach einer neuen Möglichkeit gesucht haben, um noch mehr Gelder zu kassieren. Diese Möglichkeit haben sie jetzt offenbar gefunden, befürchten die Verkehrsteilnehmer.

Ein anderer Nutzer hat anhand des eingestellten Videos ausgerechnet, dass alleine pro Minute rund 23 Fahrzeuge, die diese rote bzw. durchgezogene Linie überqueren, von der Kamera erfasst werden. Das entspricht rund 33.000 Verstößen pro Tag. Wenn jeder so erfasste Verkehrsteilnehmer mit einem Bußgeld Bescheid belegt wird, entspricht das alleine bei dieser einzelnen Kamera und einem Bußgeld von 500 Baht einer Mehreinnahme der Polizei von rund 16,56 Millionen Baht pro Tag.

Ein guter neuer zusätzlicher Verdienst für die Polizei, behaupten daher die meisten Internet Nutzer.

Der Bericht und das Video wurde auf der Isan Makmuan Isan Record Seite veröffentlicht. Allerdings geht aus dem Bericht nicht hervor, wo und wie viele dieser Kameras bereits installiert wurden und mittlerweile im Einsatz sind.

 

  • Quelle: Thai Visa, Facebook
  • Thailandtip

Regenfälle sorgen für überflutete Straßen

In Pattaya präsentierte sich die Sukhumvit Road als reißender Fluss. Foto: Facebook / เรารักพัทยา

PATTAYA/BANGKOK: Langanhaltende Regenfälle haben in Pattaya und Bangkok am Mittwoch für überflutete Straßen und Verkehrsprobleme gesorgt.

In Pattaya kam der Verkehr auf der völlig überschwemmten Sukhumvit Road zum Erliegen, kleinere Fahrzeuge soffen buchstäblich in den Wassermassen ab. Auch in der Innenstadt ging auf vielen Straßen nichts mehr voran, die Polizei hatte alle Hände voll zu tun, die Verkehrsteilnehmer umzuleiten.

 

In Bangkok ging es am Mittwoch vielerorts nur noch mit dem Boot vorwärts. Foto : Facebook / JS100 Radio

Ein ähnliches Bild präsentierte sich in Bangkok. Am schlimmsten traf es die Sukhumvit Road Soi 62, die 45 Zentimeter unter Wasser stand. Auch in der Soi 103 (Udomsuk) kam es zu starken Verkehrsbehinderungen aufgrund der überschwemmten Fahrbahn.

Müllberg in Koh Larn wächst weiter

PATTAYA: Tagtäglich wächst der Müllberg auf Koh Larn um 30 Tonnen in die Höhe. Eine Lösung des Problems konnte auch ein Jahr nach dem letzten Brainstorming der zuständigen Behörden nicht präsentiert werden.

Zwar wurde die Bangkoker King Mongkut’s University beauftragt, Lösungsvorschläge zu erarbeiten, die Ergebnisse liegen jedoch immer noch nicht vor. Fakt ist: täglich besuchen 10.000 bis 12.500 Urlauber die Pattaya vorgelagerte Badeinsel und verursachen mehr Müll, als mit Booten ans Festland abtransportiert werden kann. Nach Behördenaussagen, rotten derzeit 30.000 Tonnen Müll auf Koh Larn ungeschützt vor sich hin. Die Stadtverwaltung zieht nun als vorläufige Notlösung in Betracht, mehr Frachtkähne anzuschaffen, um den Unrat auf dem Wasserweg zur Deponie Khao Maikaew zu bringen. Das Problem: die Müllkippe ist bereits seit Jahren an ihre Kapazitätsgrenze geraten. Eine Alternative wäre, so die Behörden, die Abfälle direkt auf Koh Larn zu verbrennen. Für welche Option sich die Verantwortlichen auch entscheiden, beide stellen keine langfristige Lösung des Problems dar.

Quelle: Der Farang