Eine Million Rai Nutzfläche durch Überschwemmungen im Süden zerstört

Thailand – Nach Angaben des Ministeriums für Landwirtschaft und Genossenschaften wurden durch die katastrophalen Überschwemmungen in den südlichen Provinzen mehr als eine Million Rai an landwirtschaftlicher Nutzfläche zerstört.

Landwirtschaftsminister Chatchai Sarikalya erklärte vor Reportern, dass bisher 990.000 Rai Obst– und Gemüseanbaufläche, 39.000 Rai Fläche zur Haltung von Nutztieren und 19.000 Rai Grasflächen von den Fluten vernichtet wurden.

 

Dafür konnten um die 900.000 Nutztiere (und auch Haustiere) vor dem Ertrinken gerettet werden. 14.000 von ihnen mussten medizinisch versorgt werden. Angeblich stellte das Ministerium für Landwirtschaft und Genossenschaften etwa 480.000 Kilogramm Tierfutter zur Ernährung der geretteten Tiere zur Verfügung.

Darüber hinaus hat das Ministerium Dutzende riesiger Hochdruckwasserpumpen in die am stärksten betroffenen Gebiete geschickt. “Momentan dreht sich alles darum, das Hochwasser auf die eine oder andere Weise ins Meer zudrängen. Die Navy arbeitet fast Tag und Nacht mit Wasserschub-Schiffen an dieser Herkules-Aufgabe. Die Hochdruckpumpen sind eine weitere Maßnahme. Wenn das Wasser vollständig zurückgegangen ist, werden wir einige Experten in die betroffenen Regionen schicken, um zu untersuchen, was zu tun ist, um den zerstörten Boden möglicherweise wieder nutzbar machen zu können”, sagte Chatchai.

Quelle: Wochenblitz

Pattaya/Hua Hin-Fähre verlängert kostenlose Fahrten bis zum 31. Januar

Pattaya/Hua Hin – Die fast täglich neuen und nicht selten widersprüchlichen Nachrichten über die neue Fährverbindung PattayaHua Hin halten auch in der zweiten Januarwoche die thailändische Medienlandschaft in Atem. Jetzt wurde bekannt gegeben, dass die mit Verspätung angelaufene kostenlose Promotion-Aktion, die eigentlich am 10. Januar abgelaufen wäre, bis zum 31. Januar verlängert wird.

Angeblich soll der bereits einmal verschobene offizielle Start am 12. Januar aufgrund der weiterhin schlechten Wetterbedingungen auf hoher See ein zweites Mal auf einen noch nicht genannten Termin im Februar verschoben werden. Doch offensichtlich scheint der starke Seegang kein Hindernis zu sein, um in der Zeit vor dem offiziellen Start weiterhin kostenlose Fahrten anzubieten. In diesem Zusammenhang verkündete Preecha Tantipura, Geschäftsführer des Fährenbetreibers Royal Passenger Liner Ltd., das Unternehmen orientiere sich an den Sicherheitsvorschriften des Marine Department.

 

Laut Bangkok Post wurden außerdem die Abfahrtzeiten vom 13. bis zum 18. Januar und vom 20. bis zum 31. Januar am Bali Hai Hafen von 08:30 Uhr auf 10:30 Uhr verschoben. Dagegen verlässt der Katamaran den Hafen von Hua Hin früher als zuvor, nämlich um 13:30 Uhr statt 15:00 Uhr.

Am 11. und 12. sowie am 19. Januar finden wegen Wartungsarbeiten und Mannschaftstraining keine Fahrten statt. Nach Ablauf der kostenlosen Fahrten (also angeblich nach dem 31. Januar), beträgt der Grundpreis 1.250 Baht pro Fahrt im Unterdeck. Die Preise für das Oberdeck wurden noch immer nicht bekannt gegeben.

Interessierten Kunden wird seitens des Fährenbetreibers empfohlen, sich regelmäßig über eventuelle — wetterbedingte — Änderungen des Zeitplans auf der Facebook-Seite des Unternehmens (https://www.facebook.com/RoyalPassengerLiner/?fref=ts) zu informieren … die ausschließlich in thailändischer Sprache verfügbar ist. Ausländer können natürlich auch bei Royal Passenger Liner unter der Nummer 0-3848-8999 anrufen oder “einfach zu Fuß im Büro vorbeikommen und sich informieren” (Zitat).

Quelle: Wochenblitz

Flut im Süden: Krokodile auf der Flucht, Flughafen noch immer geschlossen

Thailand – Aus einem Zoo in Nakhon Si Thammarat konnten wegen des Hochwassers mindestens zehn Krokodile entkommen. Unterdessen wurde eine weitere Unwetter Warnung ausgesprochen. Eine Million Menschen sind von Überschwemmungen betroffen.

Am Samstag entkamen aus einem Zoo in Nakhon Si Thammarat mindestens zehn Krokodile, weil der Zoo überschwemmt wurde. Anwohner, die in der Nähe des öffentlichen Parks Somdet Phra Srinagarinda leben, in demder Zoo sich befindet, wurden gewarnt. Einige der Krokodile sind bis zu fünf Meter lang.

Der Flughafen von Nakhon Si Thammarat soll auch noch am Montag, 9. Januar, wegen Überschwemmung geschlossen bleiben.

Die aktuelle Lage in der Provinz Chumphon

Das Meteorologische Institut warnte vor weiteren Regenfällen in folgenden Provinzen: Chumphon, Nakhon Si Thammarat, Pangnga, Phatthalung, Phetchaburi, Prachuap Khiri Khan, Ranong und Surat Thani.

Zurzeit sind eine Million Einwohner in zehn der 15 südlichen Provinzen von Hochwasser betroffen. Zwölf Menschenertranken.

Während in den meisten Provinzen ein Rückgang des Hochwassers zu beobachten ist, steigen die Fluten in Chumphon, Phatthalung und Trang.

Quelle: Wochenblitz

Überflutungen im Süden Thailands

Thailand – Innenminister General Anupong Paochinda erklärte die von Regenfällen und Überschwemmungen heimgesuchten Provinzen zu Katastrophengebieten. Teilweise soll es sich um die schlimmsten Überflutungen seit 50 Jahren handeln. Dramatisch auch die Lage auf der Ferieninsel Koh Samui.

Die Ringstraße, die um Koh Samui herumführt, steht an vielen Stellen unter Wasser. Der Flughafen, der Bangkok Airways gehört, ist offiziell zwar nicht geschlossen, aber es kommt zu Verspätungen und immer wieder fallen Flüge aus.

Auf Facebook berichteten Touristen, dass sie auf dem Flughafen von Koh Samui teils bis zu 15 Stunden ausgeharrt hatten, von Bangkok Airways keine Nachricht erhielten, ob und wann ihr Flug geht und ihre Anschlussflüge von Bangkok in die Heimat verpasst hatten.

Die Eigentümerin einer Pension sagte: „In unserer Pension waren viele Leute, deren Flüge gestrichen wurden. Ich lebe hier seit zwölf Jahren, aber so schlimm war es noch nie. Es war erschreckend. Einige meiner Mitarbeiter konnten nicht zur Arbeit kommen.“

 

Auf der Nachbarinsel Koh Phangan kam es zu Stromausfällen, weil ein Sturm 60 Strommasten in einem hügeligen Gebiet umknickte.

In Nakhon Si Thammarat, Bezirk Khanom, wurden fünf Touristen aus einem Resort befreit, weil das Wasser immer höher stieg. Die Touristen, zwei Finnen, ein Deutscher und zwei Thais wurden in Sicherheit gebracht.

Laut aktuellen Wetterkarten dehnt sich der Monsun Richtung Norden aus. Auch in den relativ nördlich gelegenen Provinzen Phetchaburi und Prachuap Khiri Khan sind Regenfälle zu erwarten. Im Süden soll es in Chumphon, Nakhon Si Thammarat, Phangnga, Phatthalung und Ranong regnen.

Bei Reisen in den Süden empfiehlt es sich dringend Erkundigungen über die Lage vor Ort einzuholen und zu prüfen, ob Verkehrsmittel auch zum Reiseziel fahren.

Quelle: Wochenblitz

Ein Blog von und für Thailand-Reisende