Neue Eisenbahnstrecke nach Chiang Rai

Foto: epa/Barbara Walton

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THAILAND: Die staatliche Eisenbahngesellschaft (SRT) will eine neue, doppelgleisige Verbindung von Chiang Mai nach Chiang Rai schaffen, der Grenzprovinz zu Laos und Myanmar.

Derzeit endet der SRT-Servicve in Chiang Mai. Die Planungen sehen eine Erweiterung über die Provinzen Phrae und Phayao bis nach Chiang Rai vor. Die SRT rechnet für die neue Route über 323 Kilometer mit Ausgaben in Höhe von 76 Milliarden Baht. Da die Strecke durch bergiges Land führt, sind drei Tunnel geplant, einer im Bezirk Song der Provinz Phrae und jeweils ein weiterer in Phayao und Chiang Rai. Da der SRT das Umweltverträglichkeitszertifikat bereits vorliegt, kann mit den Arbeiten bald begonnen werden.

Quelle: Der Farang

 

Trauer und Unsicherheit nach dem Tod von König Bhumipol

Bangkok – Thailand trauert: König Bhumibol Adulyadej ist am Donnerstag nach langer schwerer Krankheit in einem Bangkoker Krankenhaus gestorben. Der Tod des 88-jährigen dienstältesten Monarchen der Welt beraubte das gespaltene Land einer Integrationsfigur und verunsicherte viele seiner Untertanen. Der Militärmachthaber Prayut Chan-O Cha rief eine einjährige Staatstrauer aus. Der 64-jährige Kronprinz Maha Vajiralongkorn soll Bhumibols Nachfolge antreten, bat aber um Aufschub.

Der von vielen Thailändern mit nahezu religiöser Hingabe verehrte Bhumibol war seit fast einem Jahr nicht mehr in der Öffentlichkeit gesehen worden. Im Juni hatte er sich einer Herzoperation unterzogen. Zuletzt war Bhumibol an ein Beatmungsgerät angeschlossen.

Sämtliche Fernsehsender des Landes unterbrachen am Donnerstag ihr Programm und zeigten Schwarz-Weiß-Fotos Bhumibols, bevor ein Nachrichtensprecher die Todesnachricht verlas. Bhumibols Tod stürzt das Land in Unsicherheit. Der König war immer wieder als ein Anker der Stabilität in Zeiten von politischen Spannungen, Staatsstreichen und Unruhen dargestellt worden.

Strenge Gesetze zur Majestätsbeleidigung stellen jegliche Kritik am Königshaus unter Strafe, zahlreiche Menschen landeten deswegen für Jahre im Gefängnis.

Kronprinz Vajiralongkorn ist deutlich weniger bekannt und populär als sein Vater. Er verbrachte viel Zeit im Ausland, vor allem in Deutschland, wo er dieses Jahr ein Anwesen am Starnberger See kaufte. Bhumibols einziger Sohn gilt als begeisterter Pilot und fliegt seine eigene Boeing 737. Seit 1972 ist er der designierte Nachfolger des Königs, der 70 Jahre lang auf dem Thron saß.

Vajiralongkorn bat am Donnerstag um einen Aufschub bei der Thronbesteigung, wie Juntachef Prayut im Fernsehen mitteilte. Der Kronprinz sei mit den Pflichten eines Königs bereits vertraut und werde sie übernehmen, wenn „die geeignete Zeit kommt„, führte der Regierungschef aus. „Ich hoffe, alle verstehen das und verursachen kein Chaos.“

Zunächst war erwartet worden, dass Vajiralongkorn noch bei der Dringlichkeitssitzung zum neuen König ausgerufen wird, zu der sich das Parlament am Abend versammelt hatte. Bhumibol selbst war 1946 noch am Tag der mysteriösen Erschießung seines Bruders zu dessen Nachfolger ernannt worden, bevor er 1950 offiziell gekrönt wurde.

Prayut ordnete an, dass das bekannte thailändische Nachtleben aus Respekt für den Verstorbenen einen Monat lang eingeschränkt werde. Das normalerweise quirlige Rotlichtviertel Nana Plaza in Bangkok war am Abend menschenleer, die auch bei ausländischen Touristen beliebten Bars waren geschlossen.

Für die thailändische Militärregierung, die 2014 die Macht ergriff, bedeutet Bhumibols Tod eine Belastungsprobe. Das Militär unterhält enge Verbindungen zum Königshaus. Viele Menschen in Thailand sehen den Militärcoup von 2014 als einen vorsorglichen Schritt, um eine mögliche Instabilität nach dem befürchteten Ableben des Monarchen verhindern zu können.

US-Präsident Barack Obama bezeichnete Bhumipol, dessen offizieller königlicher Name Rama IX. lautet, in einer Erklärung alsengen Freundsowieunermüdlichen Vorkämpferder Entwicklung seines Landes. UN-Generalsekretär Ban Ki Moon nannte den verstorbenen König eine „international geachtete Leitfigur der nationalen Einheit„.

Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) erklärte, Bhumibol habe sich unermüdlich für Frieden und für das Wohlergehen des thailändischen Volkes eingesetzt. Die Welt habe mit ihmeinen herausragenden Monarchen und ein Staatsoberhaupt verloren, dessen Bedeutung weit über Asien hinausreicht„.

Das niederländische Außenministerium empfahl seinen Landsleuten in Thailand, „kritische Erklärungen oder Diskussionen über die Dynastie zu vermeiden„. Während der langen Staatstrauer in dem südostasiatischen Königreich sollten sie sich außerdem an die Anweisungen der örtlichen Behörden halten und den angeordneten Beschränkungen Folge leisten.

Quelle: Wochenblitz

 

Phuket, Reisebusse verdoppeln sich.

Phukets Gouverneur Chamroen Tipayapongtada hat am letzten Samstag bekannt gegeben, dass im nächsten Monat 100 neue Tourbusse dem öffentlichen Verkehrsnetz auf der Ferieninsel hinzugefügt werden.

Bei einer Sitzung im Hilton Phuket Arcadia Resort & Spa in Karon sagte der Gouverneur, dass die Zulassung dieser Busse der erste Schritt sei, um den Fremdenverkehr verdoppeln zu können.

Behörden hatten mit dem Department für Land und Transport, dem Touristen-Verband und Bestlin Group Co Ltd zusammengearbeitet, um die Dienstleistungen für Touristen zu standardisieren.

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Dieses Projekt mit der ÜberschriftLebenswerte Stadt und sicheres Reisensoll die Sicherheit und Bequemlichkeit für Touristen verbessern. Die ersten 100 Busse werden am 15. August ihren Betrieb aufnehmen und aufgrund eines Fördervertrags können die ansässigen Reiseveranstalter die Busse sofort nutzen ohne Zahlungen von Raten für neue Fahrzeuge zu machen.

Ein Vertrag zwischen Bestlin Group Co Ltd und den lokalen Geschäften mit touristischen Attraktionen garantieren zudem Zahlungen nicht nur für die Busse sondern auch die Löhne der Fahrer. Die Busunternehmen erhalten darüber hinaus einen Abschlag des Verdiensts in den Geschäften und die Busse werden nach sechs Jahren dem Reiseveranstalter übergeben.

Derzeit gibt es 300 Tourbusse auf der Ferieninsel, die anscheinend nicht ausreichen, vor allem während der Hochsaison und Veranstaltungen. In der Vergangenheit wurden Busse aus anderen Provinzen geholt, die mitunter zu alt sind oder die Fahrer nicht mit der Strecke vertraut waren, was zu erhöhten Unfällen führte.

Der Gouverneur sagte, dass demnächst noch 200 zusätzliche Busse dazukommen werden

Quelle: Wochenblitz

 

12-jähriger überlebt dank seines Vaters eine Berührung mit wilden Quallen vor Krabi

Krabi. Am Montagabend machte sich Herr Tuekkuntas zusammen mit seinem 12-jährigen Sohn Suttitaste auf den Weg zu einer Angeltour in Ao Nang. Dabei wurde sein Sohn im Wasser von mehreren Quallen an beiden Waden gestochen. Sein Vater reagierte sofort und konnte seinem Sohn vermutlich das Leben retten.

Wie sein Vater später zu Protokoll gab, hatte sich beim Angeln die Ausrüstung unter dem Boot verheddert. Der 12-jährige überlegte nicht lange und sprang ins Wasser, um die Angelausrüstung wieder in Ordnung zu bringen. Dabei geriet er in einen Schwarm wilder Quallen.

Als der Junge wieder aus dem Wasser auftauchte, rief er sofort seinen Vater zur Hilfe. Sein Vater zog ihn sofort aus dem Wasser und erkannte auf den ersten Blick, dass der Junge an beiden Waden von den Quallen gestochen wurde.

Zum Glück hatte er Essig an Bord und traf genau die richtige Entscheidung, indem er die Wunden seines Jungen mit dem Essig übergoss. Danach machte er sich sofort auf den Weg an Land und fuhr sein Sohn in das nächste Krankenhaus.

Quallen-Angriff

Quallen-Angriff

Dr. Lakkana bestätigte später, das der Vater genau das richtige getan habe. „Der Vater hat vermutlich seinem Sohn das Leben gerettet, weil er sich genau für die richtige Maßnahme entschieden hat. Glücklicherweise hatten die beiden Essig an Bord und der Vater hat die Wunden sofort mit dem Essig übergossen“.

„Durch das gießen von Essig auf die Wunden wird eine Verbreitung des Gifts in die Blutgefäße verhindert“, erklärt er weiter. „Eines der schlimmsten Dinge die sie tun können ist, die Wunde mit Wasser zu übergießen. Dadurch wird das Gift nur noch weiter verbreitet und kann die Blutgefäße angreifen“.

„Wenn sie mit ihrem Boot viel auf dem Wasser unterwegs sind, sollten sie immer eine Flasche Essig mit an Bord haben“, rät Dr. Lakkana allen Anglern und Bootsreisenden.

Quelle: Thailandtip

 

Ein Blog von und für Thailand-Reisende